#54 Papa spielt … Game of Trains

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Game of Trains
Kleine Kartenspiele fliegen ja gerne mal unter dem Radar, und werden oft nur als Mindestbestellwert-Füller mitbestellt. Da tut man dem ein oder anderen Spiel großes Unrecht. In diesen kleinen Schachteln kann sich eine Menge Spielspaß verbergen, und denkt man zurück, wie oft man in seinem Leben Rummy gespielt hat, muss da was dran sein.

In Game of Trains besteht aus 84 Karten von 1-84. Jeder Spieler bekommt einen Güterzug und legt sieben Waggon-Karten in absteigender Ordnung hinter die Zugmaschine. Ziel des Spieles ist es, die Karten in aufsteigender Reihenfolge hinter der Zugmaschine liegen zu haben. Dazu zieht der Spieler in seinem Zug eine Karte und tauscht eine Karte durch die gezogene Karte aus. Die herausgenommene Karte legt er in die Mitte des Tisches.

Die Karten in Game of Trains haben nicht nur eine Zahl, sondern auch immer eine Sonderfunktion aufgedruckt. Alternativ kann der Spieler, statt eine Karte zu ziehen, auch eine Kartenfunktion einer Karte aus der Tischmitte nutzen. Die Sonderfunktionen erlauben das Verschieben von Karten im eigenen Zug oder das Entfernen von Karten am Anfang und am Ende oder der Mitte des Zuges jedes Mitspielers. Diese Karten werden dann vom Nachziehstapel ersetzt. Eine letzte Sonderfunktion ist das Sperren von Karten, was bestimmte Karten an ihrer Position schützt und somit nicht von Gegnern entfernt werden kann. Der erste Spieler, der seine Karten in aufsteigernder Reihenfolge angeordnet hat, gewinnt das Spiel.

Game of Trains

Fazit zu Game of Trains:

Material/Komponenten

Das Spiel besteht aus 88 super schön illustrierten Karten, die von sehr guter Qualität sind. Lange Haltbarkeit garantiert. Die Illustrationen der verschiedenen Anhänger sind sehr hübsch und enthalten einige Nerd-Geek-Anspielungen… es gibt einiges zu entdecken.
Game of Trains

Alter

Das Spiel ist ab acht Jahren. Wir haben es nur mit Erwachsenen getestet, kann mir aber vorstellen, dass auch ein achtjähriger Knirps seinen Spaß daran haben kann. Das Spiel kann etwas gemein werden, weshalb eine gewisse Frusttoleranz und auch Umsicht vorhanden sein muss.
Game of Trains

Regelheft

Standard Faltblatt. Gut geschrieben, und schöne Übersicht der Kartenfunktionen.
Game of Trains

Empfehlung

Wenn ich das Spiel nach dem ersten Spiel beurteilen würde, müsste ich sagen, es ist ein belangloses, langweiliges und überflüssiges Spiel. Tue ich aber nicht.
Wir hatten das Spiel schlichtweg nicht so gespielt, wie es vorgesehen ist. Wir haben auf die gemeinen Kartenaktionen verzichtet, und vor uns her gespielt. Dadurch wurde es zu einem reinen Glücksspiel, welche Karten man zieht. Achtet man aber auf den Zug der Gegner und die Kartenaktionen in der Mitte, kann man, und muss man den Anderen in die Suppe spucken. Immer wenn zwei gleiche Kartenfunktionen in der Mitte liegen, werden diese beiden Karten aus der Mitte entfernt. Und wenn diese Aktion genau diese ist, welche der Mitspieler zum gewinnen braucht, muss man diese eben entfernen. Und das manchmal mit einer Karte aus seinem Zug, die man lieber behalten hätte. Hier werden die Schutzkarten wertvoll, um seine niedrige Karten am Anfang des Zuges zu schützen.

Ärgerspiele sind eigentlich Spiele, die wir nicht gerne spielen, da wir Kuschelbärspieler sind. Aber in Game of Trains hat es doch großen Spaß bereitet, vor allem im Spiel zu zweit. Mit mehr Spielern, ist der Aufwand, alle Spieler im Auge zu behalten, mir persönlich zu hoch.
Ein tolles Spiel für Zwischendurch, oder ein kleines Duell am Abend.

Schachtelinhalt

4 Zugmaschinen-Karten
84 Waggon-Karten
1 Spielanleitung

Credits

Abacusspiele
Authoren: Anatoly Shklyarov, Alexey Paltsev, Alexey Konnov
Illustrationen: Reinis Petersons
2-4 Spieler
ab 8 Jahre
ca. 20 Minuten

Preis

ca. 11€ (Stand August 2016)

Ich bedanke mich bei Abacusspiele für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Mein Artikel wurde durch die Bereitstellung nicht beeinflusst und spiegelt meine Meinung und Erfahrung wieder.

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