#72 Knopf spielt … Flying Kiwis

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Flying Kiwis
Die Kiwis in Neuseeland haben den Schnabel gestrichen voll. Die ständigen Sticheleien der Zugvögel, und die Erzählungen, wie es auf anderen Kontinenten aussieht. Das geht irgendwann zu weit. Nicht falsch verstehen, Neusseland ist toll, und vermutlich würden sich viele freuen Mal eine Weile Urlaub hier zu machen. Aber ständig hier leben zu müssen, und keinen Urlaub machen zu können, ist auch nicht gerecht.

Also schmieden die putzigen Kiwis einen Plan und bauen sich Katapulte, mit denen sie sich in Kiwi-Obstkisten katapultieren können. Waghalsig spannen sie sich ins Katapult. Nicht jeder wird es schaffen, aber das Risiko ist es wert, hier auch mal raus zu kommen.

Jeder Spieler bekommt sein Katapult und zehn Kiwi-Chips (Nein, keine Neuseeländische Spezialität). Auf ein Startsignal dürfen die Kiwis in die unterteilte Box fliegen. Liegen irgendwann vier gleichfarbige Kiwis im Quadrat in dem Raster, ruft der Spieler „Flying Kiwis“ und gewinnt dadurch das Spiel.
Sollte kein Quadrat zu Stande kommen, wird so lange gespielt, bis alle Kiwis in der Box liegen. Dann nimmt sich jeder seine Kiwis, und die darunter liegenden aus der Box. Der Spieler mit den meisten Kiwis (Farbe ist egal), hat das Spiel gewonnen.

Knopfreaktionen:

Gar nicht so einfach einzuschätzen, wie weit so ein Kiwi fliegt. Hier hat der Knopf, gerade am Anfang, immer wieder Probleme. Und wenn wir nicht alle Chips vom Boden aufheben wollen, stellen wir die Spielschachtel so hinter die Box, dass die Chips wenigstens auf dem Tisch liegen bleiben. Aber der Knopf hat großen Spaß am Spiel. Gerade der hektische Echtzeit-Mechanismus macht riesig Spaß, und lässt ihn dann ganz hektisch werden.

Flying Kiwis

Fazit zu Flying Kiwis:

Material/Komponenten

Der Schachtelboden ist Teil des Spielfeldes, und muss leider vor jedem Spiel aufgebaut werden. Denn mit aufgebautem Raster passen die Katapulte nicht wieder in die Schachtel. Das Material, aber speziell die Katapulte, sind wirklich robust und gut gemacht. Da darf es gerne etwas wilder am Spieltisch werden. Das Abfeuern der Kiwis ist mit großen Fingern sogar etwas schwerer, was das Spiel dann auch wieder ein bisschen gerechter macht.
Flying Kiwis

Alter

Die Alterangabe gibt fünf Jahre als empfohlenes Alter an. Das kann aber gerne ignoriert werden, da auch jüngere Spieler großen Spaß am Abfeuern der Katapulte haben werden. Vielleicht treffen jüngere Mitspieler nicht so exakt, aber ich selbst musste feststellen, das ganz gezieltes Schleudern sowieso eher Glückssache ist.

Flying Kiwis

Regelheft

Die Regeln sind sehr knapp gehalten und passen auf zwei Seiten. Davon ist die erste Seite die Aufbauanleitung. Dank Illustrationen gibt es keine Fragen oder Unklarheiten.
Flying Kiwis

Empfehlung

Flying Kiwis füllt für mich eine Nische an Spielen, die ich gerne als „silly fun games“ bezeichne. Spiele die man nicht zu Ernst nehmen sollte, und die einfach viel Raum zum Blödeln und Rumalbern geben. Wer sagt denn, das die Kiwis in die Box fliegen müssen, Papas Nase ist auch ein Ziel. Für diese Art von Spielen musste lange Zeit „Looping Louie“ herhalten, was ich nun endlich abgeben kann. Was habe ich diese Plastikding gehasst. Hier hinter Flying Kiwis verbirgt sich wenigstens noch ein richtiges Spiel. Und mit etwas Übung, wird man auch besser, die gewünschten Sektoren zu treffen. Hier sind Kinder vielleicht ein wenig im nachteil, aber hier sollten wir Alten einfach nicht so verbissen auf den Sieg sein.

Für uns ist Flying Kiwis immer ein großer kurzweiliger Spaß. Manchmal nach den Regeln, manchmal einfach Zielübungen und manchmal einfach um Blödsinn zu machen. So könnten die Kiwis ja auch mal das Playmobil-Piratenschiff kapern.

Flying Kiwis

Schachtelinhalt

4 Katapulte
40 Kiwis
1 Spielplan mit Unterbau
1 Spielanleitung

Credits

Huch! & friends
Author: Marco Teubner, Frank Bebenroth
Grafik: Frank Bebenroth
2-4 Spieler
ab 5 Jahre
ca. 10 Minuten

Preis

ca. 13 € (Stand November 2016)

Ich bedanke mich bei Huch! & friends für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4 thoughts on “#72 Knopf spielt … Flying Kiwis

  1. Tobias Franke

    Schöner Bericht für ein schönes Spiel. Wenn dir mal KISSENSCHLACHT von Amigo über den Weg läuft, dann nimm dir das ruhig mit. Hat ein ähnliches Spielgefühl und wird bei uns gerne gespielt (natürlich aber auch die „Plastikspiele“ Looping Louie und Go! Gorilla – gegenüber Go! Gorilla hat Looping Louie noch den Vorteil, dass keine nervige Musik abgespielt wird).

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